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| Donald Walsh hat ein spannendes Buch geschrieben, in dem er vorgibt, schriftlich mit "dem lieben Gott" zu korrespondieren. Einige seiner Gedanken sind sehr logisch, und deshalb auch sehr einleuchtend. Vielleicht ist die ganze Idee, der liebe Gott warte nur darauf, richtig angesprochen und gefragt zu werden, der Wunschtraum aller Menschen. Die Antworten, die Walsh gibt, sind teilweise verblüffend. Der Erfolg des Buches liegt in seiner Einfachheit, und der Tatsache, daß bisherige Vertreter des Religiösen diese Zusamenhänge entweder zu kompliziert oder zu verdreht dargestellt haben. | ... | Über den freien Willen: Zu sagen, ein Gedanke, ein Wort oder eine Handlung sei "falsch" wäre genauso, als zu verlangen, sie nicht zu tun. Zu verlangen, etwas nicht zu tun würde bedeuten, dir etwas zu verbieten. Etwas zu verbieten würde bedeuten, dich einzuschränken. Und dich einzuschränken würde praktisch bedeuten, die Tatsache, wer du wirklich bist, zu verleugnen. Das würde auch die Möglichkeit, zu erkennen, wer du bist und die Wahrheit zu erlangen, unmöglich machen. Wenn behauptet wird, ich habe dir einen freien Willen gegeben, aber dieselben Leute verkünden, wenn man nicht bestimmten Sachen gehorcht, gelange man in die Hölle. Welcher Art freier Wille ist das dann ? Macht das nicht eine Zerrbild von Gott, und verhindert das nicht eine klare Beziehung zwischen uns ? Über die Beziehung zu Gott. Du kannst Gott nicht kennen, solange du nichts aufhörst, dir selber einzureden, daß du bereits weißt, was Gott ist. Du kannst Gott nicht hören, wenn du nicht aufhörst, dauernd zu denken, du hättest ihn schon gehört. "Aber meine Wahrheit über dich kommt von dir...." Wer hat das gesagt ? Andere. Welche anderen ? Führer, Minister, Rabbis, Priester, Bücher, die Bibel, alle, um Himmels Willen. Das sind keine authentischen Quellen ! Sind sie nicht ? Nein. Was ist dann eine richtige Quelle ? Höre auf Deine Gefühle. Höre auf Deine Erfahrungen. Immer wenn sie von d |