Maria del Carmel Tapia, geb. 1925 in Cartagena/Spanien,
erwarb 1960 die venezolanische Staatsangehörigkeit.
Sie studierte in Madrid und Vallodolid und trat 1948 dem Ops Dei bei.
1952 wurde sie nach Rom berufen, um direkt unter dem Gründer,
Escrivá de Balaguer, zu arbeiten.
1953 stieg sie zur Oberin der zentralen Leitung des weiblichen Zweigs
auf und wurde 1956 als Leiterin der Frauenabteilung nach
Venezuela geschickt.
Nach ihrem von vielen Schikanen begleiteten Austritt aus dem
Opus Dei ging sie 1967 ans Seminar für religiöse Studien der
Universität von Karlifornien, Santa Barbara.
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Maria del Carmen Tapia bricht in diesem Buch ihr Schweigen.
Nahezu 20 Jahre lang war sie Mitglied im Opus Dei.
Vier Jahre davon gehörte sie zum engsten Führungskreis des
weiblichen Zweigs und erhielt täglich Anweisungen vom Gründer
des Opus Dei, Monseñor Escriva de Balaguer.
In ihrem schockierenden Lebensbericht deckt sie schonungslos
die Wahrheit über die römische Machtzentrale des Opus Dei auf.
Detailliert und kritisch zugleich berichtet sie erstmalig vom
weiblichen Zweig dieser Organisation:
Von den Methoden der Anwerbung.
Über die Demütigungen.
Den Psycho-Terrror während der Mitgliedschaft.
Bis zu den Repressalien nach ihrem Austritt.
Durch die ideologische Übereinstimmung mit dem polnischen
Papst Johannes Paul II. ist das Opus Dei zur
mächtigsten Organisation innerhalb der katholischen Kirche
aufgestiegen.
Zu auffällig war es, wie der Gründer Escrivá de Balaguer
seliggesprochen wurde.
Beobachter behaupten, das Verfahren sei irregulär gewesen
und der Grü
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