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| Joerg Dao Special. |
Die Manipulation des Lichts.
Die Christus-Falle und ihr Marketing.
1: Die Manipulation des Lichts.
Licht wurde seit alters her als die Quelle und das Ziel der Erleuchtung gesehen.
Das war die unangreifbare und unkritisierbare Erfahrung.
Und dennoch, unfaßbar, das Licht wird manipuliert.
Gerade um die Figur von Jesus Christus.
Als ich das wahrnehmen konnte, veränderte sich bei mir
meine gesamte Augenpartie.
Ich wußte auf einmal, daß das Verschlechtern meiner Augen
zu Beginn meines Schulbesuchs damit zu tun hatte, daß in
der Schule die jahrtausendealte Lüge um Jesus Christus
als zentraler Bestandteil einer Kultur weitergegeben wurde,
deren zentrale, unausgesprochene Botschaft darin besteht,
nicht zu wissen, nicht zu sehen, nicht zu erkennen.
Es war so unfaßbar und zugleich eindeutig für mich, die
Veränderungen in meinem Augen-Bereich waren tiefgreifend
und sehr, sehr klar.
Man sollte vielleicht doch darauf achten, war dicke Brillen-
gläser tragen muß, und es hinterfragen, was denn genau nicht
gesehen werden soll.
Aber daß unsere gesamte europäische Kultur auf diesem
Wahrnehmungsverbot beruht, war dann doch ein Hammer.
2: Die Christus-Falle.
Am selben Tag konnte ich zum Glück sofort mit einem Freund diese neue Erfahrung untersuchen. (EmC)
Nachdem wir Anfang des Jahres die bisherige Herrschaftsstruktur
durchschaut und verworfen hatten, (Das neue Thing)
kam jetzt die nächste Entschleierung.
Um die Figur von Jesus Christus ist ebenfalls seit 2000 Jahren eine
mentale Falle aufgebaut.
Wer jemals wirklich eine echte, persönliche Erfahrung von Jesus
Christus innerlich gemacht hat, wird erleben, daß es sich um eine
einfache, zarte, liebevolle, ruhige Energie handelt.
Und wer diese Energie länger wahrnimmt und auf sich wirken läßt,
erkennt schließlich, daß Christus niemals irgendjemandem einen
Auftrag oder eine Kompetenz gegeben hat, in seinem Namen zu
sprechen, zu handeln oder zu missionieren.
Niemals.
All die Bestrebungen im religiösen Bereich sind Anmaßungen !
Und sie sind gelogen !
Jemand erachtet sich für sooo wichtig, daß die Figur des Jesusu Christus neu, aus der eigenen Sicht, interpretiert wird.
Und darin allein liegt der Fehler.
Eine klare, direkte Erfahrung benötigt keinerlei Interpretation !
Wenn wir in der Lage wären, den Menschen innerlich die
Erfahrung von Jesus Christus zu geben, dann würde sie dieses
Licht, die Liebe und auch die Sanftheit verspüren.
Aber sonst nichts.
Keinen intellektuellen Inhalt, keinen Missionsauftrag, und
keine Kirchenhierarchie.
Jemand, der in sich zentriert und liebevoll ist, wendet sich
dem Nächsten zu, liebevoll, und nicht den Massen, missionsbewußt.
3: Das Christus-Marketing.
Das nächste Gerangel, das in unserer Kultur entstanden ist, war das Gerangel um den Mythos, der sich entwickelte,
als sich immer mehr herausschälte, daß sich mit den Geschichten um
Jesus Christus prima Umsatz machen ließ.
Es war auch in den ersten Jahrhunderten nach Christus ein reines
Christus-Marketing.
Das allein erklärt, warum es schon 200 und 400 Jahre nach ihm
hunderte von Gruppierungen und Sekten gab, die sich alle auf diese
Geschichten beriefen.
Einfach, weil es Anhänger und Umsatz machte.
Diese Geschichten waren der Renner.
Und es wurde immer mehr verfälscht und dazugedichtet, um
den möglichst aktuellsten Knüller, den marktbeherrschenden
Einfluß zu bekommen.
4: Die römische Kirche .
Die Tatsache, daß das Christentum dann sogleich Staatsreligion in Rom wurde, zeigt genau, warum das so war:
Weil sich mit diesem Instrument die Massen besser beherrschen
ließen, als mit der Staatsform der Cäsaren.
Einfach das.
Nicht mehr und nicht weniger.
Der Cäsarenstaat und die Göttlichkeit des Julius Cäsar schwand dahin,
aber der Mythos eines Jesus Christus ließ sich über die Jahrhunderte
immer wieder und wieder neu erfinden und interpretieren lassen.
Und natürlich hatten nur die Priester und der Papst den Zugang zu den
Schriften, zu den "Einsichten" und ihren "Bedeutungen".
5: Die falschen Hierarchien.
Es ist jetzt klar ersichtlich,
daß all die Priester und die selbsternannten Prediger eine
falsche Hierarchie darstellen.
Der Mensch ist Gotteskind, und bedarf einzig und allein den
inneren Kontakt mit der eigenen Natur und Erfahrung, und keine
Femdvermittlung von außen.
Die aufgebaute Kirchenhierarchie ist falsch und weder göttlich
noch von Christus gewollt.
Jeder, der die Kirchenhierarchie verteidigt, beruft sich auf die Vorgänger und
Bibel-Interpretationen, die ihn in diese gewünschte Machtposition
bringen.
Aber das ist nicht eine gottgewollte Hierarchie.
6: Die Befreiung aus sich selbst.
Natürlich wird jeder Priester und jeder
Kirchenmann bestreiten, daß es solche Gedanken und Tatsachen
gibt.
Es wird gedroht, verwünscht und ex-kommuniziert, aber die
Tatsache bleibt bestehen:
Niemand hat die Berechtigung und Kompetenz, im Namen Gottes
zu sprechen, zu reden oder gar zu richten.
7: Christlicher "Glaube" wurde immer zurechtgebogen .
+
Wenn man bedenkt, daß die "römische" Kirche fast 1500 Jahre lang
die Urheberrechte und Produktionsbedingungen für Schriften
unangetastet beherrschte, und sich selber weigerte, die Bibel zu
übersetzen und sie dem Volk bekannt zu machen, kann man sich
vorstellen, wieviel Verfälschung und Verdrehung dort begangen wurde.
Dazu zwei weitere Zitate:
Die Päpste und der Glaube.
Die Handschrift vom Toten Meer.
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